Schneeverwehung köstlichster Art {Baked Alaska}

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Das mit dem Weihnachtsessen ist ja immer so eine Sache. Schon Wochen bevor der Tannenbaum geschmückt ist und alle vier Kerzen brennen, werden Kochbücher gewälzt als gäb’s keinen after Christmas Morgen mehr. Die Post-its wechseln ihre Farbe, das kreative Chaos regiert. Weil: die Familie will beeindruckt werden. Insgeheim herrscht ein unausgesprochener Wettkampf. Es gewinnt, wer mit dem vorzüglichsten Menü auftrumpft und wem dabei noch ein „Ach, alles nur halb so viel Arbeit“ oder „War doch ein Klacks“ über die Lippen kommt.

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Aber keine Sorge, wir haben da was vorbereitet, womit ihr eurer Familie zeigen könnt wo der Schneebesen hängt. Das Kochbattle gewinnt ihr damit nicht auf den ersten, sondern umso klarer auf den zweiten Blick, denn dieses Dessert fällt wohl in die Kategorie außen mau und innen WOW! Nur Kenner enttarnen die Eiscremefüllung unter dem  weißen Eisberg sofort, während sich die Tante noch in siegreicher Sicherheit wiegt und der kritische Blick des Cousin zweiten Grades auf dem Tisch ruht. Ehrenwort: reihenweise offene Münder sind euch garantiert, wenn ihr den Gasbrenner auspackt und vor den Augen eurer Gäste den weißen, luftigen Eischnee knusprig braun färbt und den Schneehaufen damit nicht schmelzt, sondern in eine Baked Alaska Eisbombe verwandelt.

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Wir haben uns für die granatenmäßige Kombination aus Latte Macchiato, Waldbeer und Vanilla Chocolate Eis entschieden und ja, wir würden es sofort wieder tun. Kuchen kann auch aufregend!

Baked Alaska

für eine kleine Eisbombe, ca. 8 Portionen, eine Schüssel für etwa 900ml Inhalt

Zutaten

  • 900ml Eiscreme eurer Wahl, leicht aufgetaut
  • 2 Eier
  • 75g +160g Zucker
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 EL Kakao
  • 40g Mehl
  • 40g Speisestärke
  • 1 Prise Salz
  • 4 frische Eiweiß
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Eine Schüssel mit einem Durchmesser von etwa 18 cm und Inhalt von 800ml mit Frischhaltefolie auslegen, die angetauten Eiscremesorten nacheinander in die Schüssel füllen und im Gefrierschrank wieder fest werden lassen.
  2. Für den Biskuit den Boden einer Springform (18cm Durchmesser!!!) einfetten, den Ofen auf 160°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
  3. Die Eier trennen, das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, das Eigelb mit 75g Zucker schaumig hell rühren. Dann das Eiweiß unter das Eigelb heben.
  4. Backpulver, Mehl, Kakao und Speisestärke mischen und auf die Eimasse sieben, vorsichtig unterheben und den teig in die Springform füllen.
  5. Im heißen Ofen ca 20 Minuten backen, auskühlen lassen und aus der Form lösen
  6. Das Eiweiß über dem Wasserbad unter ständigem Rühren zusammen mit restlichem Zucker und Zitronensaft auf etwa 65°C erhitzen, dann vom Herd nehmen und mit den Schneebesen des Rührgeräts den Eischnee solange schlagen bis er voluminös, fluffig und abgekühlt ist, das kann etwas dauern.
  7. Die Eiscreme auf dem Biskuit platzieren, den Eischnee darüber verteilen und mit einem Gasbrenner vorsichtig bräunen, dann sofort servieren

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So worauf wartet ihr noch, packt den Gasbrenner aus und spielt ein bisschen Star Wars mit dem Lichtschwertfeuerkegel!

Einen wunderbaren Sonntag,

süße Grüße

Annalena&Johanna♥

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2 Gedanken zu “Schneeverwehung köstlichster Art {Baked Alaska}

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