Ein Triple Swirl {Espresso Chocolate Swirl Cheesecake} – denn mehr Swirl geht nicht

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Der Titel mag vielleicht etwas verwirrend klingen. Aber das liegt alles nur daran, dass wir noch ganz schwindelig von den ganzen Schokoladen-Strudeln sind. Die verstecken sich nämlich tückischerweise im kompletten Cheesecake, jede einzelne Schicht ist von zartbittrer Schokolade durchzogen.

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Nachdem wir bei unseren Hefe-Zimtwaffeln für die letzte Runde Ich backs mir von Tastesheriff Clara (was es damit auf sich hat erfahrt ihr hier) am typischen Zimtschnecken-Zimtstrudel gescheitert sind (superduperlecker waren sie trotzdem) kommt hier nun sozusagen die Rache der Swirls. Zum neuen Motto Käsekuchen haben wir uns ein lockerluftiges Cheesecaketräumchen erdacht.

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Auf saftigen Marmorbiskuit folgt eine Schicht Espresso-Cheesecake und darauf eine weitere Cheesecakeschicht- wer hätte es gedacht, alle drei zieren kleine Schokostrudel. Und bei der ganzen Liebe zum Backen und Kuchen im Allgemeinen und cremigem Cheesecake im Besonderen hat sich doch -huch- ein Schokoherz in die Mitte bequemt. Eine extragroße Portion Liebe fließt übrigens in diesen Kuchen, weil Clara uns mit dem Motto zu ihrer „Ich backs mir“ Aktion immer wieder einen kleinen Herzenswunsch erfüllt und so jedes Mal eine Prise Herzblut miteinfließt. Natürlich nur rein metaphorisch. Und schokoladig. Aber probiert selbst:

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Espresso Chocolate Swirl Cheesecake

Zutaten für den Marmorbiskuit:

  • 45g Butter
  • 35g Mehl
  • 30g Speisestärke
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 4 Eier
  • 75g + 2 EL Zucker
  • 1 TL Vanillearoma
  • 1 TL Zitronenabrieb
  • 2 gestricheneEL Kakaopulver

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen, eine Springform (26cm) einfetten und mit Mehl ausstäuben. Die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Das Mehl mit der Stärke und dem Backpulver mischen.
  2. Die Eier trennen, das Eigelb mit 75g Zucker hell, schaumig und voluminös aufschlagen (dauert etwa 5 Minuten), dabei Vanillearoma und Zitronenabrieb unterrühren.. Die Mehlmischung darübersieben und unterheben, die Butter unterrühren.
  3. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, dabei 2 EL Zucker einrieseln lassen. Das Eiweiß auf drei Mal unter das Eigelb heben.
  4. Die Hälfte des Teiges in die Springform geben, Kakaopulver unter die andere Hälfte heben, klecksweise auf dem hellen Teig verteilen und mit einer Gabel etwas untermischen, sodass das typische Marmormuster entsteht.
  5. Im heißen Ofen etwa 15 Minuten backen, in der Form auskühlen lassen.

Zutaten für die Cheesecakecreme:

  • 600 g Frischkäse (zimmerwarm)
  • 200 g brauner Zucker
  • 250 g Magerquark
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 TL Vanillearoma
  • 2 TL Espresso Pulver (gibt’s zum Beispiel von Nespresso in kleinen Päckchen)
  • 3 Eier
  • 70g Zartbitterkuvertüre
  • 80g Sahne

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160°C vorheizen.
  2. Die Sahne erhitzen, vom Herd nehmen,  Schokolade in Stücken einrühren bis sie geschmolzen ist, dann etwas auskühlen lassen.
  3. Frischkäse mit den Schneebesen des Rührgeräts sehr gut mit dem Zucker verrühren. Magerquark, Speistärke, Vanillearoma und ein Ei nach dem anderen zugeben.
  4. Die Hälfte der Creme mit dem Espressopulver verrühren und auf dem ausgekühlten Biskuit verteilen. Die Hälfte der Schokomischung klecksweise auf der Espressocreme verteilen, mit einem Zahnstocher die Schokokleckse durchziehen, sodass ein Schokostrudelmuster entsteht.
  5. Die restliche Cheesecakecreme vorsichtig auf der Espressocreme verteilen. Das geht am besten, indem man die Creme mit einem Löffel oder Teigschaber portionsweise auf die Espressocreme „legt“. Dann die restliche Schokoganache wieder klecksweise obendrauf verteilen und wieder mit einem Zahnstocher durchziehen.
  6. Im heißen Ofen etwa 35 Minuten backen. Dann den Ofen ausschalten und den Kuchen bei geschlossener Tür eine halbe Stunde auskühlen lassen, die Tür öffnen und den Kuchen nochmals eine halbe Stunde abkühlen lassen. Herausnehmen und etwa 4 Stunden im Kühlschrank abkühlen.
  7. Den Kuchen aus der Springform lösen

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Wir haben wortwörtlich vor dem Backofen gelauert um sofort zu sehen, wenn sich ein Riss seinen Weg in die Creme bahnt oder das Muster in sich verschwimmt, aber das Rezept funktioniert so super, dass ihr euch die Backofenwache wirklich sparen könnt. Das Muster war nach dem Backen so gar noch ein bisschen schöner als vorher.

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Und ihr? Macht ihr auch bei Claras großer Cheesecakeschlacht mit?

Annalena&Johanna♡

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8 Gedanken zu “Ein Triple Swirl {Espresso Chocolate Swirl Cheesecake} – denn mehr Swirl geht nicht

  1. Der Kuchen klingt nicht nur so als würde er sehr gut schmecken sondern er sieht auch noch toll aus mit dem kleinen dunklen Herzen in der Mitte ;-)

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