Ein Maronengugelhupf mit Schokolade und Dinge, die sich in unserer Küche so ansammeln

Rezept Maronengugelhupf Hey FoodsisterNeben einer beachtlichen Auswahl an prinzipiell allen Backformen, Nüssen, Puderzucker, Backpulver, Vanillezucker, Vanillinzucker, Vanilleextrakt und Vanillearoma und was man eben sonst noch ganz spontan ganz, ganz, ganz dringend gebrauchen könnte, ruht in einer ganz eigenen Schublade unser Creme-, Marmeladen-, Aufstrichvorrat.

Rezept Maronengugelhupf Blog Hey Foodsister

Und „ruhen“ ist tatsächlich das richtige Stichwort, beziehungsweise keinesfalls untertrieben. Denn die breite Masse wird nicht mehr genutzt weil sie a) nach dem dritten Mal auf dem Frühstücksbrötchen plötzlich langweilig wurde und dann b)ziemlich lange offen herumstand und nun keiner mehr für die Genießbarkeit garantieren will und sich keiner von uns beiden traut sie zu probieren oder gar wegzuschmeißen (könnte ja noch gut gewesen sein…) oder c) außen Hui innen Pfui oder d) einfach vergessen wurde.

Rezept Maronengugelhupf So manch andere Frau häuft sich einen Cremevorrat im Badezimmer an, wir horten unseren in der Küchenschublade. Letztendlich landet beides im Gesicht, bei uns bevorzugt um die Mundpartie verteilt, die Lippen hübsch betont und manchmal auch ein bisschen die Wangen und das Näschen gehighlighted. Schade, dass das nicht alltagstauglich ist. Gut möglich, dass wir mit essbarem Make Up gerade eine Marktlücke entdeckt haben. Aber das ist eine andere Geschichte um die sich gerne auch jemand anderes kümmern darf.

Rezept für einen Maronengugelhupf Hey Foodsister

Denn eigentlich wollten wir euch diesen irre leckeren Maronengugelhupf zeigen. Gemacht wurde er mit der Maronencreme aus Kategorie d) wie Die Vergessenen. Als wir dann bei Fräulein Klein von diesem hübschen Schätzchen lasen, klingelte irgendwo im Hinterkopf etwas, wir kramten Maronencreme und die hübsche Tannenbaumform (damit uns hier keiner unterstellen kann den Backformen würde es genauso ergehen wie den Cremes) aus und in Rekordgeschwindigkeit steht eine weihnachtliche Köstlichkeit auf der Adventstafel.

Maronen-Mandelkuchen mit Schokolade

nach einem Rezept von Fräulein Klein

  • 100g Zartbitterschokolade
  • 250 g weiche Butter
  • 50g Zucker
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • 4 Eier
  • 250g Mehl
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Backpulver
  • 150g Maronencreme
  • 2 TL Kirschwasser (kann man auch weglassen)
  1. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform einfetten und mit Mehl ausstäuben
  2. Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen.
  3. Die Butter mit dem Zucker und dem Mark der Vanilleschote mithilfe der Schneebesen des Rührgeräts schaumig schlagen. Ein Ei nach dem anderen unterrühren.
  4. Mehl, Mandeln und Backpulver mischen und zusammen mit der Schokolade zum Teig geben. So lange rühren bis alle Zutaten gerade so vermischt sind, dann die Maronencreme und das Kirschwasser unterheben.
  5. Im heißen Ofen etwa 50-55 Minuten backen, mit der Stäbchenprobe testen ob er fertig ist. Etwas auskühlen lassen, aus der Form stürzen und mit Puderzucker zum Winterwonderland machen.

Rezept für einen Maronengugelhupf

Habt einen heimeligen 1.Adventssonntag mit Plätzchen, heißer Schokolade und allem was das Weihnachtsherz begehrt,
Annalena&Johanna💕

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6 Gedanken zu “Ein Maronengugelhupf mit Schokolade und Dinge, die sich in unserer Küche so ansammeln

  1. Hey ❄️
    Ich verfolge euren Blog schon seit einiger Zeit und bin begeistert. Das mit den Punkten a) bis d) ergeht mir auch so. Hihi… Und dieses Rezept klingt übrigens auch superlecker… Einen schönen Start in die Adventszeit und weiter so.

    • Liebe Inga, das freut uns sehr und macht uns auch ein klitzeklein wenig stolz ;) und wir sind natürlich ziemlich erleichtert, dass wir mit unserem kleinen Sammeltick nicht allein dastehen!
      Liebe Grüße und dir auch eine schöne Adventszeit,
      Annalena&Johanna

  2. Eine tolle Kuchenform habt ihr da! Ich bin auch gerade bei der Resteverwertung: heute mussten kernige Haferflocken – keiner mag die knackigen Flocken im Müsli – in und auf die Plätzchen mit ein wenig Hagebuttenmarmelade und Lebkuchengewürz im Teig … Mmmhhhh!
    Schöne Adventszeit & alles Liebe Karen

    • Das klingt super, da würde mit Sicherheit nie jemand auf die Idee kommen, dass das Resteverwertung ist! Liebe Grüße & dir auch eine schöne Adventszeit mit vielen leckeren Plätzchen,
      Annalena&Johanna

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